A Northern Irish Journal

"I should ask for no better place to live in."
C.S. Lewis

Montag, 30. Januar 2012

Forgive him.

I've come far I guess
Most of the time
But then again he makes me feel less
Not everything heals over time
And I thought I forgave him, true
But sometimes I still rage
I want to start over, I do
And tear out this page

But forgiving is not forgetting
I should stop myself from letting
Self-pity and hurt take over
Just search Your heart and move closer
Believing that You are the judge
I don't have to do as much
As just love like You did
And forgive like You did
And bless him like You did

Oh how I knew we were broken
But now I understand
Each harsh word that he had spoken
The inherited fault of man

From all vengeance I've been driven
As long as in me You will dwell
This sin can be forgiven
And You in me can wish him well.

Ich weiß, ich hatte gesagt, ich würde den Blog hier auf Deutsch schreiben, aber ich wollte einfach nur dieses Gedicht und ein paar Gedanken mit euch teilen und das ist nun mal auf Englisch „passiert“ – aber abgesehen davon, schreib ich hier dann ja doch noch auf Deutsch. Es wird recht geistlich, bitte nicht erschrecken, vielleicht hat es dir ja sogar etwas zu sagen.

Vergebung. Es ist nicht einfach, zu vergeben, selbst wenn man es meint verstanden zu haben und entschlossen zu sein, die eigenen Gefühle davon zu überzeugen ist kein einfacher und häufig langwieriger Prozess. Natürlich wollen wir Wut, Enttäuschung, Rachsucht zurücklassen, verbannen es ganz nach hinten, doch manchmal kommt es wieder hervor und wir sind doch nicht vollkommen frei.
Doch dafür hat Jesus nicht sein perfektes Leben gegeben, dass wir weiterhin gefangen sind. Er hat uns Vergebung geschenkt und mit seinem Heiligen Geist an unserer Seite können auch wir vergeben. Nicht wir allein, wir sind kaputt, doch die wunderbare Wahrheit des Evangeliums ist, dass wir einen Heiler haben.

„Vergeltet niemand Böses mit Bösem. Bemüht euch um ein vorbildliches Verhalten gegenüber jedermann. Wenn es möglich ist und soweit es an euch liegt, lebt mit allen Menschen in Frieden.
 Rächt euch nicht selbst, liebe Freunde, sondern überlasst die Rache dem Zorn Gottes. Denn es heißt in der Schrift: »Das Unrecht zu rächen ist meine Sache, sagt der Herr; ich werde Vergeltung üben.«
Mehr noch: »Wenn dein Feind hungrig ist, gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Ein solches Verhalten wird ihn zutiefst beschämen.«
 Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege Böses mit Gutem.“ 
 - Römerbrief 12:17-21

Denn letztendlich heißt Vergeben nicht Vergessen, sondern aller Verletzungen zum Trotz dem Gegenüber Gutes zu wünschen.

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